Fenster putzen mit Weichspüler

Die Liste der Hausmittel, welche man zum Reinigen der Fenster nutzen kann, ist lang. Eine weitere Möglichkeit ist Fenster putzen mit Weichspüler. Weichspüler wird vornehmlich beim Wäschewaschen verwendet. Er sorgt hauptsächlich dafür, dass sich die Wäsche weicher anfühlt und ist häufig mit Parfümanteilen ergänzt, welche für einen angenehmen Duft sorgen.

Auch, wenn viele Reinigungsmittel zur Fensterreinigung eingesetzt werden können, sind einige nicht dauerhaft dafür geeignet.

Fenster putzen mit Weichspüler – das gilt es zu beachten!

Weichspüler sind sogenannte Waschhilfsmittel, die beim Wäschewaschen verwendet werden können. Hauptzweck der Weichspüler ist das Unterbinden der Trockenstarre, dieser Effekt tritt beim Trocknen der Wäsche an der Luft auf. Wird die Wäsche hingegen im Trockner getrocknet, ist ein Weichspüler nicht nötig.

Zusätzlich enthalten die meisten Weichspüler Duftstoffe, die beim Putzen und auch einige Zeit danach einen angenehmen Duft verbreiten.

Dank der kationischen Tenside wirkt Weichspüler auf der Fensterscheibe schmutz- und wasserabweisend. Dadurch bleiben die Fenster nach dem Putzen länger sauber. Wie bei allen Reinigungsmittel gilt auch hier, viel mehr hilft nicht immer. Zu viel Weichspülern im Wasser führt zu Schaumbildung und damit zur Schlierenbildung beim anschließenden Abtrocknen der Fenster.

Wie bei allen Reinigungsmitteln sollten auch hier Handschuhe getragen werden, da Weichspüler auch Allergien auslösen können.

Flasche Lenor Weichspüler

Wenn Sie die Wirkung von Weichspüler beim Fensterputzen ausprobieren wollen, gehen Sie wie beim Fenster putzen mit Spüli vor.

Wichtig – das Mischverhältnis von Weichspüler und Wasser sollte nicht zu hoch sein. Es sollte nicht schäumen. Am besten geben Sie maximal eine halbe Kappe Weichspüler auf drei bis vier Liter Wasser.

Zur Reinigung können Sie am besten ein Mikrofasertuch verwenden. Zum trocken reiben eignet sich ein weiteres Mikrofasertuch oder ein normales Küchenhandtuch.

Da Mikrofasertücher und auch Mikrofaserhandtücher nicht mit Weichspüler gewaschen werden sollen, kann gerade beim Trocknen die Saugfähigkeit stark nachlassen. Die besonderen Eigenschaften der Mikrofasertücher gehen verloren.

Zuletzt aktualisiert am 5. Mai 2022 um 19:54 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Fenster putzen mit Waschmittel

Fenster putzen mit Waschmittel ist eine ungewöhnliche Idee. Grundsätzlich sollte das Waschmittel, egal ob flüssig, Perlen oder Pulver, sparsam dosiert werden. Waschmittel in Pulverform muss auch vollständig aufgelöst sein, um sein eine Wirkung zu erzielen. Außerdem sollte auch darauf geachtet werden, dass wirklich keine Mikrokratzer auf der Fensterscheibe entstehen.

Falls kein Glasreiniger zur Hand ist, gibt es aber auch andere Reinigungsmittel, die besser geeignet sind. So hat sich Fenster putzen mit Klarspüler, Essig oder Spüli bewährt. Eine der 3 Alternativen sind sicherlich auch in jedem Haushalt zu finden.

Wenn Sie ganz auf Reinigungsmittel verzichten wollen, sollten Sie ein Set Mikrofasertücher verwenden. Ein feuchtes Tuch wird zur Reinigung der Fenster verwendet und das zweite zum trocken reiben.

Weichspüler für Autoscheiben

Weichspüler kann nicht nur beim Fenster putzen im Haus verwendet werden. Auch Autoscheiben werden damit sauber und sind zudem auch schmutz- und wasserabweisender. Ausprobieren lohnt sich!

Wofür wird Weichspüler verwendet?

Beim Waschen der Wäsche wird der Weichspüler am Schluss des Waschvorgangs als letzte Spülung verwendet. Dadurch wird die sogenannte Trockenstarre der Wäsche verhindert. Diese entsteht beim Trocknen auf dem Trockenständer.

Ursache dafür ist die Ausbildung von elektrostatischen Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den Cellulosefasern. Die kationischen Tenside welche im Weichspülers enthalten sind dringen in die Faser ein, verbinden sich mit den negativen Ladungen und schwächen somit die Wechselwirkungen. Das wirkt einer statischen Aufladung und Versteifung der Textilien entgegen.

Die normalen Weichspüler gelten als stark umweltbelastend. Sie enthalten zusätzlich optische Aufheller, Duftstoffe und Cyclodextrine. Dadurch werden weitere Eigenschaften erzeugt, welche den Weichspüler auch so beliebt machen. So werden zusätzlich unerwünschte Gerüche gebunden und ein angenehmer Duft verströmt.

Allerdings sind mit Weichspüler gewaschene Textilien nicht mehr so saugfähig wie zuvor. Deshalb sollte er auch nicht bei Mikrofasertüchern verwendet werden.

Vor- und Nachteile von Weichspüler

Vorteile

  • Schmutzabweisend
  • Wasserabweisend
  • kurzzeitig frischer Duft

Nachteile

  • Allergien oder Hautreizung sind möglich
  • herkömmliche Weichspüler enthalten umweltbelastende Substanzen
  • zu hohe Dosierung führt zu Schlierenbildung

Zusammenfassung

Weichspüler ist ein weiteres Reinigungsmittel, welches zur Fensterreinigung verwendet werden kann, wenn kein Glasreiniger zur Verfügung steht.

Das Mischungsverhältnis sollte so gewählt werden, dass nicht zu viel Weichspüler verwendet wird. Bei Schaum und einer zu hohen Konzentration von Reinigungsmitteln bilden sich immer Schlieren auf der Fensterscheibe.

Weitere Alternativen von Reinigungsmitteln sind Klarspüler oder Spüli. Bei den Hausmitteln eignet sich etwa Essig im Reinigungswasser. Hierbei sollten aber einige Punkte beachtet werden.

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Links und Quellennachweise:

https://www.bringmeister.de/erlebniswelten/haushalt/fenster-putzen-mit-klarspueler

https://de.wikipedia.org/wiki/Weichsp%C3%BCler